Thema Trauma/PTBS

In traumatischen Situationen reagieren Menschen vorübergehend mit einer veränderten Wahrnehmung und Abspeicherung dieser im Gehirn. Unsere Selbstheilungskräfte sorgen nach ausreichender Erholung in der Regel dafür, dass sich alles wieder normalisiert und in die üblichen Hirnstrukturen überführt wird. Klappt dies aus welchen Gründen auch immer nicht, kann sich eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ausbilden. Die Symptomatik dieser starken seelischen Verwundung kann den Alltag und die Beziehungen Betroffener massiv einschränken und Stress im sozialen Umfeld auslösen.

PTBS-Betroffene zeigen verändertes Verhalten. In unterschiedlicher Ausprägung können beispielsweise folgende Symptome auftreten: Aggressivität, Gefühlsausbrüche, Grübeln, Schwächegefühl, Depression, Anteilslosigkeit, sozialer Rückzug, Vergesslichkeit, Schreckhaftigkeit, emotionale Kälte, Gewalt, Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Albträume, Suizidgedanken, Glücksspiel, übermäßiger Alkoholgenuss oder Drogenkonsum.

Was bedeutet dies nun für das familiäre Umfeld? Wie wirken sich Posttraumatische Belastungsstörungen auf die Partnerschaft, auf Elternschaft und Kinder aus? Und was bedeutet es für Helfende – für die professionelle Beziehungsgestaltung, für Gesprächsführung, Hilferahmung und Psychohygiene?

Hierzu biete ich Vorträge (1,5 Stunden), Workshops (3 Stunden), Fortbildungstage (8 Stunden) und Seminare (zeitlicher Umfang nach Bedarf) an. Die inhaltliche und zeitliche Ausgestaltung passe ich immer auf Ihre jeweiligen Bedürfnisse, Arbeitsfelder und Rahmenbedingungen an.

Hier ein Auszug bereits durchgeführter Veranstaltungen:

  • Basiswissen Trauma – Was mit Körper, Geist, Seele und Verhalten passiert
  • Gestresstes Umfeld – Burnout und Sekundärtraumatisierung bei PTBS
  • Hilfreiche Interventionen – Pädagogische Arbeit mit traumatisierten Jugendlichen
  • Geschützte Lebensräume schaffen – Eine besondere Leitungsaufgabe für Jugendhilfeträger